Latizón TV - el corazón de Latinoamerica

Demo für Kolumbien


Alicia aus Kolumbien mit ihrem Mann Bernd Toedte erzählt in Calor Latino über ihre Heimat Kolumbien, was man auch hier in Deutschland gegen die derzeitige Situation im Land machen kann und über die Demo für Kolumbien am 4. Februar 2008...

(aus der Sendung vom 27. Januar 2008)

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Kommentare  

  1. Siggi sagt am Feb 16, 2008 @ 07:02 PM: Hallo!
    Auch ich bin seit mai letzten >jahres mit einer Frau aus Kolumbien Verheiratet!Leider muss die eigene Ehe Frau eines Deutschen Jetzt einen ´Deutschkurs Start 1 machen und Dafür eine Prüfung im Goethe institut in Bogota ablegen
    Leider wird von den leuten die Deutsch schulen der Preis so in die höhe getrieben das es sich kein normaler Kolumbiener mehr leisten kann ein Visum zu beantragen...weil die kosten zu hoch werden....schade ..dank der Deutschen Regierung die solche gesetzte erlässt....grusse siggi
  2. Siggi sagt am Feb 16, 2008 @ 07:03 PM: Hallo!
    Auch ich bin seit mai letzten >jahres mit einer Frau aus Kolumbien Verheiratet!Leider muss die eigene Ehe Frau eines Deutschen Jetzt einen ´Deutschkurs Start 1 machen und Dafür eine Prüfung im Goethe institut in Bogota ablegen
    Leider wird von den leuten die Deutsch schulen der Preis so in die höhe getrieben das es sich kein normaler Kolumbiener mehr leisten kann ein Visum zu beantragen...weil die kosten zu hoch werden....schade ..dank der Deutschen Regierung die solche gesetzte erlässt....grusse siggi
  3. Nelson Rojas sagt am Feb 22, 2008 @ 11:42 AM: Mahnwache: Erinnerung an die Opfer der politischen Gewalt in Kolumbien
    Theaterperformance Chocolates de la Memoria

    Für die gewaltsam Verschwundenen
    Für die Vertriebenen
    Für die Opfer von Massakern
    Für die Hingerichteten
    Für die Entführten

    Wir treffen uns am

    6. März auf dem Marienplatz 16.00 bis 19.00 Uhr

    und werden dort mit Einer Mahnwache und einer Theaterperformance der Opfer der politischen Gewalt in Kolumbien gedenken.

    Für den 6. März hat die Bewegung der Opfer von Verbrechen des Staates in Kolumbien und weltweit zu einem Gedenken an die Opfer des schmutzigen Krieges und von Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien aufgerufen. In den kolumbianischen Medien werden die Opfer staatlicher und paramilitärischer Gewalt oft nur am Rande erwähnt, während die Verantwortung an dem seit vielen Jahrzehnten andauernden Konflikt ausschließlich der Guerilla zuschrieben wird und die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ursachen bewusst verschwiegen werden. Unser Gedenken soll eine Hommage an alle Opfer des Krieges sein. Viele starben, weil sie sich für ein gerechteres Kolumbien einsetzten und wurden vertrieben, weil ihre bloße Existenz den wirtschaftlichen Interessen der Mächtigen im Wege war. Wir lehnen die Gewalt und die schweren und permanenten Verletzungen der Menschenrechte und des Humanitären Völkerrechts durch alle bewaffneten Akteure Guerilla, Armee und Paramilitärs ab und fordern alle Beteiligten auf, den Konflikt durch eine politische Lösung zu beenden.

    In Kolumbien sind gegenwärtig ungefähr vier Millionen Menschen gewaltsam Vertriebene oder Flüchtlinge, in der Mehrheit durch paramilitärische Gruppen. Das sind etwa 10% der Bevölkerung und mehr, als in jedem anderen Land der Welt. Die paramilitärischen Milizen haben allein oder zusammen mit Mitgliedern der Streitkräfte und anderer staatlicher Organe wenigstens 15 000 KolumbianerInnen gewaltsam ?verschwinden? lassen, sie haben die Leichen in mehr als 3 000 Massengräbern verscharrt oder sie in die Flüsse geworfen. Sie haben mehr als 1 700 Indigene, 2 550 Gewerkschafter und ungefähr 5 000 Mitglieder der Oppositionspartei ?Union Patriotica?, sowie zahlreiche Journalisten ermordet. Zwischen 1982 und 2005 haben die Paramilitärs mehr als 3 500 Massaker begangen und mehr als sechs Millionen Hektar Land geraubt. Seit 2002, nach ihrer offiziellen "Demobilisierung" haben sie pro Jahr 600 Menschen ermordet. Es ist ihnen gelungen, 35% des Parlaments unter ihre Kontrolle zu bringen. Von 2002 bis heute haben Mitglieder der kolumbianischen Streitkräfte mehr als 950 extralegale Hinrichtungen vorgenommen, die in der Mehrheit als "militärische Erfolge" (dh. als vermeintlich im Kampf gefallene Guerilleros) präsentiert wurden. Allein im Januar 2008 haben die Paramilitärs zwei Massaker begangen, neun Menschen gewaltsam ?verschwinden? lassen, acht Menschen ermordet, das Heer hat 16 außergerichtliche Hinrichtungen verübt.
    Die verschiedenen Guerillaorganisationen halten gegenwärtig ca. 700 Menschen als Geiseln in ihrer Gewalt.

    In anderen Städten Deutschlands und in anderen Ländern werden an diesem Tag ähnliche Aktionen stattfinden, um der Opfer in Kolumbien zu gedenken.
    Wenn Sie an unserer Mahnwache teilnehmen möchten und dazu noch Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an den Münchener Flüchtlingsrat.

    Für weitere Informationen und Materialien wenden Sie sich bitte an die Kolumbien-Koordinationsgruppe
    kolko e.V., Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, Tel: 03042809107, mail@kolko.net, www.kolko.de

    Veranstalter: Münchener Flüchtlingsrat/München; Unser Theater e.V./ Schwabhausen

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